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Breathwork: Was ist das?

Deine Atmung ist mehr als ein automatischer Prozess in deinem Körper: Sie ist dein Fast Track zu deinen Bedürfnissen und in dein Unterbewusstsein. Im Folgenden erfährst du mehr über den Begriff, seine Geschichte und die Erfahrungen, die ich mit Breathwork gemacht habe.

Breathwork – das versteckt sich hinter dem Begriff

Atmen. Das machen wir unser ganzes Leben lang. Meistens, ohne groß darüber nachzudenken. Doch es lohnt sich, sich mit der Atmung näher zu beschäftigen: Sie verbindet deinen Körper mit deinem Geist. Sicher hast du schon mal bemerkt, dass du in einer angespannten Situation flacher atmest. Hier kann dir Breathwork helfen, die Anspannung loszulassen.

Breathwork ist eine Praxis, bei der du Atemfrequenz und Atemtiefe veränderst. Das Ziel ist, damit parallel deinen mentalen, emotionalen und physischen Zustand positiv zu ändern. Techniken gibt es viele: Wenn du schon mal Yoga gemacht hast, dann kennst du zum Beispiel Pranayama. Auch im Tai Chi, in der Meditation und im Qigong spielt Breathwork eine Rolle.

Breathwork teile ich in zwei Kategorien ein:

  1. Zum einen in transformierende Atemtechniken, wie Holotropic Breathing, Rebirthing, Transformational Breath (meist über den geöffneten Mund).
  2. Zum anderen Übungen wie Pranayama, Buteyko, Oxygen Advantage (meinst Atmen über die Nase).

Welche Atemübung für dich passend ist, hängt immer von deinem Ziel ab. Hier gibt es kein besser oder schlechter. Vielmehr geht es darum, dass du ausprobierst: Breathwork hilft dir, dich und deine Bedürfnisse besser kennenzulernen.

Die meisten Atemtechniken beinhalten die tiefe Bauchatmung, auch langsame Bauchatmung oder Zwerchfellatmung genannt, die den Vagusnerv stimuliert und unsere Stressreaktion und Entzündungen in unserem Körper senk kann.

Geschichte der Atemarbeit

Atemarbeit wird seit Ewigkeiten in therapeutischen alten Traditionen eingesetzt:

  1. Pranayama-Praktiken in yogischen Traditionen
  2. atemzentrierte Meditationspraktiken im Buddhismus, Taoismus, Sufismus und Christentum
     

Ein Blick auf diese Liste verrät: Breathwork ist nichts Neues. Es erlebt nur eine Revolution.

Die meisten der heute verwendeten Atemtherapie-Therapien entstanden in der bewusstseinserweiternden Ära der1960er und 1970er-Jahre.

Ein wichtiger Mann, der in den 60er und70er-Jahren Breathwork wieder auf die Landkarte brachte, war Stan Grof: Er ist Psychiater und einer der Begründer der transpersonalen Psychologie.

Grof hat bahnbrechende Arbeit geleistet, um das Heilungspotenzial von ungewöhnlichen Bewusstseinszuständen zu untersuchen, insbesondere mit LSD. Nach dem Verbot von LSD entwickelte Stan Grof Holotropes Atmen. Das ist eine Heilmethode, die Atem und Musik verwendet, um den Teilnehmern den Zugang zum Heilpotenzial eines ungewöhnlichen Bewusstseinszustands zu ermöglichen. Erfahrungen können das Wiedererleben und Lösen von Kindheitstraumata, perinatale Erfahrungen sowie sensorische Erfahrungen, die energetische Blockaden im Körper lösen, umfassen. Berichtet wurde auch von transpersonalen Erfahrungen.

Eine weitere wichtige Figur in der Entwicklung der Atemarbeit ist Leonard Orr, der in den 1970er-Jahren Rebirthing Breathwork entwickelt hat.

Sowohl Grofs als auch Orrs Ansätze zur Atemarbeit wurden ungefähr zur gleichen Zeit aber unabhängig voneinander entwickelt. Laut ihren Gründern basieren sie nicht direkt auf Pranayama-Techniken. Sie seien durch persönliche und Gruppen-Experimente entstanden.

Seitdem ist das Feld stark gewachsen. Zwei Frauen, die beide bei Grof und Orr studierten, entwickelten ihre eigenen Atemarbeitsstile, die sehr bekannt wurden: Judith Kravitz schuf Transformational Breath und Jacquelyn Small gründete Integrative Breathwork.

Das macht Breathwork so wertvoll

Unser Verhalten im Alltag wird zum größten Teil von unserem Unterbewusstsein gesteuert. Du triffst von dort aus jeden Tag Entscheidungen. Wenn du in bestimmten Wiederholungsschleifen im Leben fest steckst, dir eigentlich ein freies Leben wünschst, dann ändere deine Prägungen, deine Struktur und Muster in deinem Unterbewusstsein. Wir können die Hindernisse im Leben nicht mit dem gleichen Handeln ändern, wie sie entstanden sind.

Du kannst diesen Veränderungsprozess nicht nur über deinen Kopf und deine Gedanken – dein Mindset – angehen, sondern auch deinen Körper involvieren.Unser Körper weiß meist mehr, als wir selbst bemerken.

Den Weg in dein Unterbewusstsein und deinen Körper findest du über deinen Atem: Sobald du vom Kopf in den Körper kommst, wirst du in Leichtigkeit empfinden können. Frei von Hustle, Stress und Mangel. Du kannst dort beginnen, alte Glaubenssätze, Blockaden und Emotionen zu lösen. Eine regelmäßige Atempraxis hilft dir, dein Leben so zu verändern, dass es deinen Bedürfnissen entspricht.

Meine persönliche Erfahrung mit Breathwork

Ich habe gelernt: Breathwork ist eine tolle Möglichkeit,Emotionen, alte Traumata und blockierte Energie im Körper zu verarbeiten. Es hilft beim Loslassen und öffnet mein Höheres Selbst für neue Einsichten und Erkenntnisse. Jede Atemübung fühlt sich für mich wie ein Reset an: Ich erlebe mehr mentale und emotionale Klarheit.

Es hat mir geholfen, Traurigkeit, Stress und Angst abzubauen, mehr Frieden und Klarheit zu finden, mich für mehr Kreativität und erstaunliche Ideen zu öffnen und mehr Freude zu empfinden.

Insgesamt hilft mir Atemarbeit, unverarbeitete Emotionen loszulassen, auf die Weisheit in meinem Körper zuzugreifen und mein Herz zu öffnen.

Kundinnen, die bei mir Breathwork gelernt haben, berichten auch von folgenden Erfahrungen: Sie ...

  • können besser mit Stress und Ängsten umgehen.
  • ihr Verhalten nachhaltig nach ihren Wünschen und Bedürfnissen zu verändern.
  • kommen vom Kopf in den Körper und lassen so die Gedanken zur Ruhe kommen.
  • ihren Schlaf und Gesundheit verbessern.
  • erreichen mehr Energie, Fitness und Fokus.
  • Können besser mit Gefühlen und emotionalen Triggern umgehen.
  • Empfinden mehr Lebensfreude, Kreativität und Authentizität.
  • Integrieren mehr Freiheit, Flexibilität und innere Ruhe in ihr Leben.

Wenn du jetzt denkst: Klingt gut, will ich ausprobieren! Dann hab ich was für dich vorbereitet: Hier stelle ich drei Übungen vor, die gegen das Chaos im Kopf helfen.

Christine Schmid, mit ausgestreckten Armen tanzend in einem hellen Raum
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